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<pre>Konditionell zunehmend auf dem Zahnfleisch kriechend, muss es den Roten Bullen naheliegende Probleme bereiten, ihr an besseren Tagen hammerhartes Pressing nun auch in der Volkswagen-Arena an den Mann zu bringen.  <p> Ein Sieg in zehn Spielen, zuletzt vier Remis in Serie sowie das 2:3 gegen RB Leipzig, der Klub konnte den Abstiegskampf nie verlassen. Am Sonntag dann gegen Schalke glückte er endlich, der erste Erfolg im Olympiastadion.  <p>  An dieser Tatsache ändert auch der durchaus bemerkenswerte Umstand nichts, dass es dem Team zuletzt ausgerechnet auf Schalke gelang, erstmals in dieser Spielzeit einen frühen Rückstand noch in einen Sieg zu drehen. <p> Hannover 96 kann hingegen mit seiner Comeback-Saison nach einem Jahr in der Liga mehr als zufrieden sein. <p>  Gegen die bis zum Hals im Tabellenkeller feststeckenden Hessen entwickelte sich ein Krampf, der von A bis Z an Abstiegskampf erinnerte — beim Blick auf die unbedarfte Quälerei wäre uninformierten Zuschauern wohl nie der Gedanke gekommen, dass sich Freiburg eigentlich in sicheren Gefilden bewegt.  </pre>


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<pre>Während die Heimbilanz nicht besser sein könnte (drei Spiele, drei Siege), sind die Borussen in der Fremde nicht so erfolgreich. Lediglich in Augsburg hat es für ein Unentschieden gereicht. Auswärts ist also noch Luft nach oben vorhanden.  <p> Dabei war es zugegebenermaßen aber vor allem auch der Schwäche der Stuttgarter zu verdanken, dass dem Ausflug ins Ländle ein ungefährdeter 2:0-Erfolg entsprang — weshalb es dann unmittelbar nach dem Abpfiff auch dem seit Wochen erfolglosen Hannes Wolf an den Kragen ging.  <p>  Die trotz des unglücklichen Spielverlaufs enttäuschende Vorstellung könnte nun durchaus zu der Prognose führen, dass dem Höhenflug der Eintracht im neuen Jahr ein schnelles Ende blüht — immerhin hatten die Hessen in der Hinserie auch von einem ziemlich dankbaren Spielplan profitiert. <p> Nur ein Sieg und ein Remis — so Freiburgs Ausbeute aus den letzten 10 Spielen gegen Wolfsburg <p>  – Christian Gentner war in Bremen wieder einmal an einer unnötigen Stuttgarter Auswärtsniederlage beteiligt.  </pre> 


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<pre> Doch bis es soweit ist, liegt noch ein ganz langer Weg vor den „Roten“, die weiterhin als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben haben.  <p> Anders als der VfB durften die Breisgauer aber bis in die Schlussphase hoffen, nachdem ihnen in Minute 77 der Anschlusstreffer zum 2:3 gelungen war.  <p>  Werder hatte sich zwar deutlich weniger Tormöglichkeiten erspielt, war jedoch viel effektiver vor dem Tor und erzielte nach rund einer Stunde den 2:0-Siegtreffer. <p>  Ohnehin haben sich die Roten selbst in deutlich souveräneren Zeiten gern einmal gegen Hoffenheim schwergetan; die mit vermeintlich schlafwandlerischer Sicherheit eingefahrenen Dreier stellten sich bei näherer Betrachtung fast immer als eine schwere Geburt heraus. <p>  RB Leipzig, erweist sich in der Bundesliga weiterhin als schweres Kaliber. Mit hoher Laufbereitschaft stellt der Aufsteiger und finanzstarke Emporkömmling bislang alle Kontrahenten vor nahezu unlösbare Probleme.  </pre>


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<pre> Brauchte es zunächst den Sport-Club als Aufbaugegner, um die Wölfe an ihre prinzipielle Heimstärke zu erinnern, bekamen dann zuletzt schon die Gladbacher Fohlen zu spüren, zu welchen Leistungen ein entfesselter VfL in der Lage ist.  <p> Waren die Stuttgarter nämlich zunächst nur dank eines Berliner Eigentors an den dreifachen Punktgewinn zum Auftakt der Rückrunde gelangt, hatten sich die offensiven Schwierigkeiten dann auch bei der folgenden Niederlage in aller Tristesse offenbart.   <p> Die Betonung liegt dabei auf dem Wörtchen „wenn“, denn schon die gesamte Saison ließen die Wolfsburger jeglichen Kampfgeist vermissen. <p>  In den wettbewerbsübergreifend bereits absolvierten 18 Saisonspielen blieb lediglich den Stürmern des Schlusslichts aus Stuttgart das obligatorische Erfolgserlebnis gegen die TSG vergönnt.  <p> Auch deshalb — in Verbindung mit der fehlenden Konstanz im Allgemeinen – zittert Bayer 04 nun um die Teilnahme an der „Königsklasse“.  </pre>


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<pre> Jegliches Krisengerede, dass nach der Auftaktpleite in Dortmund (1:2) sowie dem verschenkten Heimsieg gegen Hoffenheim (4:4 nach 4:1-Führung) hätte aufkommen können, wurde dadurch sofort im Keim erstickt.  <p> Zumindest in der Ã–ffentlichkeit verbreitet Julian Nagelsmann schon seit längerem das Mantra, für sein Seelenheil nicht unbedingt auf einen Aufenthalt im obersten Tabellendrittel angewiesen zu sein; auch ein Platz im gesicherten Mittelfeld stünde seinem Klub immerhin noch ziemlich gut zu Gesicht.  <p>  Zwar ging die Fortuna zum Auftakt gegen Augsburg nur glücklich in Führung, trotz der 1:2-Niederlage hielten sie in der zweiten Halbzeit lange Schritt. Auch am zweiten Spieltag gegen RB Leipzig fanden die „95er“ einige Großchancen vor und scheiterten nur knapp an der Sensation. <p>  Aber auch beim VfB Stuttgart läuft es alles andere als rund: Stuttgart hat in den letzten neun Spielen nie zu null gespielt, kassierte bereits 50 Gegentreffer und blieb gleichzeitig offensiv 11x torlos.  <p> Der intern gehegte Wunschtraum vom Meistertitel ist dagegen längst geplatzt. Denn auf Tabellenführer Bayern München fehlen dem BVB — trotz Sieg im direkten Duell — schon jetzt satte zwölf Zähler.  </pre>


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